der australier an sich

der australier an sich scheint ein gelassener und freundlicher mensch zu sein. von jedem hört man hier ein take it easy – sogar von 70- jährigen kassiererinnen. ehrlich gesagt sind das die momente in denen sich marenfaren weit entfernt fühlt von easy.

selbst leute bei denen ich letzten endes nicht einziehen wollte, bleiben total nett und wollen einen am liebsten noch den umzug in das andere haus organisieren. beim thema umzug fällt mir noch ein weiteres beispiel ein:

es ist etwa 19h – stockduster (willkommen in den tropen, um halb sechs geht die sonne unter) – marenfaren hat endlich eine permanente bleibe gefunden (ich traue mich noch nicht, es schon “zu haus” zu nennen). mmmhhh. bleibt nur noch der umzug aus dem hostel von anderen ende der stadt. schwer bepackt mit allem was sie in der südlichen hemisphäre besitzt, das sind ein großer reiserucksack, eine notebooktasche ohne noteboook aber mit papierkram drin und zwei große einkaufstüten lebensmittel, schleppt sie sich zur bushaltestelle.

auf dem langen und beschwerlichen weg dort hin begegnet ihr ein australier. gar nicht so ungewöhnlich in australien, wenn ichs richtig überdenke. aber dieser australier guckt marenfaren merkwürdig an, sie geht schnell weiter, im dunkeln ist man misstrauisch in deutschland. der australier dreht um und fragt ob er ihr helfen kann beim tragen. ??!!!?? ja, warum nicht. die laptoptasche bekommt er trotzdem nicht, auf die lebensmittel könnte ich verzichten (bis morgen früh). man glaubt es kaum, der herr war wirklich einfach behilflich. nett. ich bin in australien.

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